Vorwort zu Foto-Band 1-3:
Bei all diesen Meteoriten handelt es sich –wie vorher- ausschließlich um niederösterreichische
Meteoriten, welche im Streufeld der meteoritischen Mineralwolke gefunden wurden. Nach derzeitigen
Schätzungen dürfte sich das Niedergangs-Ereignis vor ca. 30 Millionen Jahren abgespielt haben. Die
Erforschung begann 2015 nach einem Bolidenerlebnis im erwähnten Gebiet.
Dieses Streufeld erstreckt sich von St.Pölten-West bis zur Grenze nach Böhmen mit einer Breite
von ca. 70km und weiter in Richtung DE und CZ. Das Gesamtausmaß dürfte bei ca. 10.000 Quadrat-
kilometer und darüber liegen, davon wurden von mir erst 32 Areale erforscht. Es ist dies das größte
noch existente Streufeld der Erde und es liegen hier Exemplare in der Größe von Mikrometeoriten bis
zur Hausgröße vor. Dass dieses bisher nicht gefunden wurde liegt teilweise an der akademischen Nach-
lässigkeit der Geologen und Mineralogen, welche sich universitär hauptsächlich auf Abschreiberei (man
nennt das dann akademisches „Literaturstudium und Zitieren“) von einem zum anderen bewegt hat und
dass diese Leute nie in der besagten Gegend tatsächlich forschend tätig waren. Als mögliche Entschul-
digung kann auch angenommen werden, dass man den bequemen Grundsatz "Das war hier schon immer
so und war noch nie anders !" und "So alte Sachen untersucht man gar nicht, nur neue vom Himmel herab-
gekommene !" befolgt hat. Ansonsten hätten sie das als Fachleute sicher bemerkt. Geschätzte noch vor-
handene Masse nach ungefährer Berechnung: Ca. 120.000 Tonnen !!
Diese meteoritische Mineralwolke dürfte sich nach bisherigen Erkenntnissen ursprünglich als heiße
Wolke bei einem Braunen Zwerg (Oberflächentemperatur von 1.500 bis ca. 10.000 Grad) in einem anderen
Sonnensystem unserer Galaxis befunden haben, dann durch eine Explosion einer nahen Supernova oder
eines Neutronensternes aus der Umlaufbahn gerissen worden sein, dabei mit den für diesen Vorfall
typisch schweren Mikro-Elementen –wie z.B Au, Pt, Bi, u.a.- „geimpft“ worden sein, dann durch die starke
Kinetik auf eine Reise durch das Weltall aufgebrochen sein und hat auf seiner Milliardenjahre dauernden
Reise alles mitgenommen, was auf ihrem langen Weg lag , wie eine Art Besen oder Schaufel. Aus unserem
Sonnensystem dürften Mond- und Marsmeteoriten dabei sein(nach bisherigen Funden), auch die typischen
Chondrite unseres Sonnensystems mit ihrer Struktur. Die Exemplare der heißen Wolke zeigen aber durch
die plastische Fließbänderung eine andere Struktur wie gewöhnliche Brekzien-Meteorite, welche von der
chondritischen Natur in unserem Sonnensystem abweicht und welche ich nunmehr als meteoplastische
Matrix bezeichnet habe(Meteoplaste).
Die Stein-Eisen-Meteorite -“Ferrumate“ von mir genannt- zeigen im Schnitt manchmal eine rhombische
Struktur, welche ich nach ihrem Entdecker die "Nitsche-Rhomben" genannt habe. Der Niedergang dieser
meteoritischen Wolke auf das niederösterreichische Gebiet bis Tschechien(und weiter nordwärts-mög-
licher Weise auch viel weiter westwärts sogar bis in den bayrischen Raum) dürfte gravierende Verände-
rungen in der Bodenstruktur(z.B die Schaffung der Diendorfer Linie durch Erschütterung) wie Auslöschung
des tierischen und pflanzlichen Lebens(Farne und Gräser usw.) mit nachfolgender Bedeckung( es ergab
dann ein oberflächliches Braunkohlevorkommen im Raum Statzendorf, wo vorher ein prähistorischer Sumpf
mit dichter und hoher Flora lag), Eindringen von größeren metallischen Objekten (Eisen enthaltend, und
ca. 100m-200m im Durchmesser bei Krems) im Boden(diese wurden zwar bei der Befliegung durch die Uni-
versität und der Geolog. Bundesanstalt magn. festgestellt, danach aber nie weiter nachgeforscht) und Kraterbil-
dungen im Durchmesser von ca. 80-200m verursacht haben, welche aber heute landschaftlich kaum mehr
zu erkennen sind(es wurden jedoch einige von mir gefunden). Die Splitterprodukte, welche durch denAufprall von
größeren Meteoritenbestandteile auf felsigen Untergrund entstanden sind, werden seit ca.2-3 Jahrhunderten von
den Bauern zur Wegeschotterung verwendet.
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