f.5   Die  Schallprobe bei Steinmeteoriten:  Der  Klang:   Wenn Meteos  schon länger –so ab 100-10.000 Jahre und mehr-im oder auf dem Erdreich liegen, härten sie aus, vor allem die Steinmeteorite. Sie bekommen eine Rinde, meist hellbraun,  die Wüstitrinde ist oft vollkommen abgefallen oder abgeschabt durch Wetter, Wind und Rutschungen  usw. und so werden sie von kantig nach eher rund abgeschliffen. Dadurch, dass sie aushärten-und manchmal dann sogar Kristalle ansetzen- wird ihre  ursprüngliche Härte noch mehr. Bei Steinmeteos kannst  du das so testen, dass du 2 dieser Meteorsteine sanft zueinander schlägst.  Es entsteht dann ein Laut, der an das Klacken von Glasmurmeln beim Zusammenstoß erinnert, so wie es Kinder oft machen. Ähnlich klingen auch Zusammenpralle von Porzellanscherben. Wenn du diesen Laut hörst, ist die Wahrscheinlichkeit für einen Meteo sehr groß. Nur durch diese Härte konnten sie bisher den Unbilden des Wetters viele 1000-de  Jahre usw. überstehen, ansonsten wären sie schon lange zu Sand oder Erde zerbrochen oder zerrieben.  Stein-Eisen-Stücke  jedoch haben einen eher dumpfen Klang, und bei Metallmeteos brauche ich hier nichts zu schreiben. Diese sind vom Aussehen und ihrer Struktur eindeutig. Ein Kalkstein(auch leicht im Gewicht) hat einen dumpfen Klang, was durch die Kristallstruktur bedingt ist. f.6 Die Oberflächenstruktur:  Wenn der Stein viele kleine halbrunde Poren hat-Größe so 0.1-0,5mm mit einer Tiefe von 0,1- 0,5mm -und diese sind rund, ist das auch ein Zeichen eines Steinmeteoriten (vorausgesetzt, die Schmelzrinde ist schon abgeplatzt, denn unter einer  Wüstitrinde kannst du das Innere am Feld nicht sehen). In einem bekannten Met-Forum wird von „Fachkennern“  oft gepostet, dass Meteos kein Löcher oder Höhlen usw. haben. Das ist grundlegend falsch,  du findest in Museen oder Internet genug mit solchen Löchern. Oft sind solche „Löcher“ oder „Höhlen“  durch Oxydation,  Verwitterung  oder Auswaschung der innenliegenden Mineralien entstanden und es haben nur die harten Silikate überlebt.  Manchmal entstanden  solche „Löcher“ auch durch den Atmosphärenflug, wo die Außenrinde erhitzt wurde, Minerale mit geringerem Schmelzpunkt  dabei „herausflossen“  und  als  Einzelteile zur Erde absanken wie z.B. auch als Ablationsprodukte.  Eine andere Möglich- keit ist, dass extrem schnelle Partikel im All(z.B. mit 100.000-300.000km/h) auf sie aufprallten, durch die erzeugte Aufprallhitze meist eine halbrunde Aufschlagstelle hervorrufen und dann wieder in das Alle wie eine Art Gummiball zurückprallen. Dabei entstehen kleine halbrunde Außenstellen. Auch Aus- gasungen im Weltall führen zu Löchern und Poren. Zurück zur Inhaltsangabe Weiter