3.2 Eine Anleitung für jedermann zur Meteoritensuche
Vorwort:
Nun, Meteoriten suchen ist nicht so schwer und unmöglich, wie es immer beschrieben wird. Es ist vollkommener Unsinn,
wenn man sagt und schreibt, dass es wahrscheinlicher ist, einen Jackpot mit Lotto-Sechser zu haben als einen Meteoriten
hier in Europa zu finden. Tatsache ist, dass täglich viele Tonnen außerirdischen Materials auf die Erde fallen, davon zwar der
größte Teil ins Meer, und das übrige verteilt sich auf die feste Fläche. Man hat mathematisch ausgerechnet, dass pro km2 jährlich
ca. 2-8 Meteoriten niedergehen. Natürlich werden sie kaum bemerkt, es ist Nachts, oder Tag, sie sind meist sehr klein, usw. usw....
Nun, 2-8 Stücke klingen nicht nach recht viel, und hier würde ich denen Recht geben, die meinen, dass man diese auf einer so großen
Fläche von 1 Quadratkilometer eben niemals finden würde, was ansonsten wirklich wie ein Lotto-6-er mit Jackpot wäre !
(Anmerkung: Außer man ist Profi ). Aber man muß das Ganze einmal statistisch hochrechnen und dabei bedenken, dass Meteoriten
meist eine Lebenszeit von Milliarden Jahren haben, durch das Universum gesaust und auch meist sehr hart(bis Härte 10 !!!) sind,
sodass nur ein kleiner Teil ihrer Außenrinde bei unseren Erdbedingungen verwittert, ansonsten hätten sie die rauhen Bedingungen
im Weltall bei ihrer millardendauerenden Reise nicht überlebt.
Nehmen wir zuerst einmal einen Mittelwert zwischen 2 und 8 an, also 5, welche auf 1 Quadratkilometer pro Jahr niedergehen.
In einem Jahr also ca. 5 Stück, das sind in 10 Jahren 50 Stück, in hundert Jahren 500 Stück, in 1.000 Jahren 5.000 Stück und
wenn man die letzten 5000 Jahre rechnet, so sind es ca. 25.000 Stücke pro km2 usw. und das ist nicht gerade wenig.
Natürlich sind manche nur von 0,001- 1mm groß, manche aber erreichen Faustgröße oder mehr. Viele verwittern eher schneller,
manche aber überziehen sich mit einer Art Rinde oder Haut bzw. Oxydation und widerstehen den Wetterkapriolen. Allgemein
unbeeinsprucht hat die Wissenschaft ausgerechnet, dass jährlich ca. 80.000 Tonnen Meteoritenmaterial die Erdoberfläche erreichen
und die Erde wächst jedes Jahr um ca. 1-2mm an Umfang durch diesen außerirdischen Zuwachs. Also sind sie gar nicht so selten,
wie man es uns von der ach so hohen Fachwelt weismachen möchte. Warum aber sagt man uns das nicht ehrlich ? Hat sie der Wolf
gefressen oder der Löwe verschluckt, der Elefant zertrampelt oder die Kuh mit dem Heu mitgefressen oder gar der Wal verschluckt ???
Warum sucht man nicht exakt danach ?? Nun, da liegen handfeste Interessen in Geldes-oder Jobform vor und man möchte nicht haben,
dass Laien oder Amateure in diese damit gut verdienenden Kreise hineingreifen.
Also erfindet man das Märchen von „Einen Meteoriten zu finden ist seltener als ein Lotto-6-er !“
Damit entmutigt man die Leute, treibt aber den Preis für die gefundenen Sachen steil hinauf, wo wiederum eine ganze Lobby fest
kassiert und profitiert. Man gründet Vereine oder Internationale Meteoriten-Organisationen, wo man eigenartige und dubiose Regeln
zu einer angeblich „wissenschaftlichen Klassifikation“ aufstellt, diese aber zum Schutz meist nur von eigenen Leuten dieser
Organisation durchführen läßt und dabei kräftig abkassiert.
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